CanLife: Rise & Fall, Reset & Serve
CanLife war nie nur eine Getränkemarke. CanLife war Jugendkultur, Rap, Clubs, Festivals und später auch Burnout, Absturz und Insolvenz. Heute ist CANLife e.V. Conscious Action Network ein gemeinnütziger Verein für moderne, kulturbasierte Suchtprävention.
Wir nutzen genau die Welt, in der wir selbst beinahe verloren gegangen wären, um junge Menschen zu schützen, zu stärken und ihnen Orientierung zu geben.
Von der GmbH zum e.V.
Als CanLife GmbH starteten wir mit Hanf-Getränken in die Rap- und Festivalwelt.
Die Marke wuchs schnell:
- Kooperationen mit bekannten Künstlern
- Präsenz in Clubs und Stores in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Einbindung in Musikvideos
- und schließlich ein überraschender Auftritt in der Haftbefehl-Netflix-Doku allerdings erst nach dem Fall
Von außen sah alles nach Erfolg aus. Innen war es eine andere Realität: hoher Druck, falsche Partnerschaften, zunehmende Abhängigkeiten und schleichende Selbstzerstörung. Der Tiefpunkt war die Insolvenz und der persönliche und berufliche Zusammenbruch wichtiger Beteiligter. Das war der Fall.
Reset & Serve – Ein Neuanfang mit neuer Haltung
Für Gründer Jason Ammon bedeutete die Insolvenz nicht das Ende, sondern einen Wendepunkt.
Die zentrale Frage lautete:
„Mit wem möchte ich zukünftig arbeiten – und welchem Zweck soll das Ganze dienen?“
Statt Investoren, die nur auf Profit, Wachstum und Exit-Modelle setzen, entstand der Wunsch nach:
- einem Family-&-Friends-Netzwerk,
- Partnern, für die Menschen wichtiger sind als Margen,
- und einer Struktur, die auch trägt, wenn es schwierig wird.
Daraus entwickelte sich der Serve Mode:
- Statt Konsum zu bewerben, sprechen wir über Sucht, Mental Health und Prävention.
- Statt Produkte in den Mittelpunkt zu stellen, rücken wir Aufklärung und gesellschaftliche Verantwortung in den Fokus.
- Statt nur das eigene Wachstum zu verfolgen, bauen wir ein Netzwerk, das anderen dient.
So wurde aus der CANLife GmbH der gemeinnützige CANLife e.V.
Was wir aus der Haftbefehl-Doku gelernt haben
In der Haftbefehl-Netflix-Doku gibt es eine eindrucksvolle Szene, in der er von seinen „Geistern“ spricht Belastungen aus Vergangenheit, Umfeld, Erwartungen und persönlichem Druck.
Diese Geister kennen viele junge Menschen in anderer Form:
- Sucht & Abhängigkeiten
- Familiäre oder soziale Belastungen
- Leistungsdruck, Schulden, Perspektivlosigkeit
- Überforderung durch Social Media & digitale Reize
Unsere Haltung:
Probleme verschwinden nicht, wenn man sie ignoriert. Sie werden erst leiser, wenn man sie versteht und aktiv angeht.
Genau dort setzt CANLife e.V. an.
Wir romantisieren weder Konsum noch Absturz.
Wir dämonisieren aber auch nicht die Kultur, in der Jugendliche sich bewegen.
Wir schaffen Brücken, die beide Welten verbinden: Kultur & Prävention.
Deutschrap als Zugang – Stimmen, die unsere Mission spiegeln
Viele namhafte Rap-Künstler sprechen offen über Druck, Herkunft, Fallhöhen, Fehler und Neuanfänge.
Diese Inhalte nutzen wir als pädagogische Impulse:
- Haftbefehl thematisiert Belastungen, Verantwortung gegenüber Familie und innere Dämonen.
„Die Geister bleiben – aber wir entscheiden, wie wir mit ihnen umgehen.“ - Xatar steht mit Alles oder Nix für Konsequenzen, Fallhöhe und Neuanfang.
„Verantwortung statt Rausch.“ - Olexesh beschreibt Arbeitsdruck, Herkunft und den Preis des Hustles.
→ Relevante Grundlage für unseren Dopamin-Kompass. - Kontra K: Disziplin, Rückschläge, Aufstehen.
→ Deckungsgleich mit unserem Prinzip „7× fallen, 8× aufstehen“. - Sido spricht über Vergangenheit, Heilung und Veränderung.
→ zentrale Themen unserer Präventionsarbeit. - Samy Deluxe & Curse: Selbstreflexion, Spiritualität, Sinnsuche.
→ wichtige Orientierung für junge Erwachsene.
Deutschrap ist nicht das Problem, sondern der Zugang.
Wir nutzen ihn als Gesprächsöffner, nicht als Risiko.
Can Life e.V.
Kontakt
(49) 173 - 671 3597
info@canlife.net
Hasengasse 9
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